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T.Andrzejewski - Rechenbergowie w księstwie głogowskim w XVI-XVII wieku

Rechenbergowie w księstwie głogowskim w XVI-XVII wieku

Tomasz Andrzejewski

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Oprawa miękka, s. 318

Beschreibung: Die Rechenberger verdankten ihre hohe Position in Schlesien in der Neuzeit dem Vermögensstatus. Die großen Landgüter befanden sich im Gebiet der erblichen Fürstentümer, in denen der Monarch die Macht selbst ausgeübt hatte. Als die Rechenberger im Jahr 1381 das Eigentum Beuthen als Lehen erhielten, wurden sie sofort zu den größten Landbesitzern in dem dem König gehörenden Teil des Fürstentums. Die weiteren Verleihungen und Erwerbun-gen bestätigen es, dass die Familie nur an den großen und geschlossenen Güterkomplexen interessiert war, die ihr einen wirtschaftlichen Vorsprung in der eher armen, höchstens 2 bis 3 Dörfer besitzenden Gruppe der Glogauer Adligen sicherten. Ende des 14. Jahrhunderts gerie-ten in die Hände der Rechenberger große Waldflächen und Landgüter im Grenzgebiet zwi-schen Schlesien und der Lausitz (Görlitz-Güntersberger Urwald und Klitschdorf) und das Primkenauer Landgut im Glogauer Fürstentum. In der Mitte des 15. Jahrhunderts erwarben die Rechenberger das Landgut Schlawa, und im Jahr 1516 die Wartenberger Güter. In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts erlitt die Kaufdynamik von neuen Gütern eine Verlangsamung. Damals gelangten die Rechenberger in den Besitz lediglich von kleinen Vermögen, haupt-sächlich auf dem Wege familiärer Beziehungen. Erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden die familiären Besitztümer um neue Erwerbungen vergrößert, welche sich allerdings außerhalb der Grenzen des Glogauer Fürstentums befanden (Rothenburg, Neusorge, Oderbeltsch, Güter in der Grafschaft Glatz). Die Erwerbungspolitik von geschlossenen Landgütern hatte ihre wirtschaftliche Begründung. Die Rechenberger erwarben Güter, deren wirtschaftliche Verhältnisse bereits durch die sich in ihnen befindenden Städten festgelegt wurden. Alle Gü-terenklaven, die sie in dem Glogauer Fürstentum erworben haben, waren eigentlich Mikrore-gionen, die aus den Gruppen von Dörfern und einer Stadt, die als Zentrum des Handelsaus-tauschs diente, bestanden. Die Übernahme der Kontrolle über die Städte verschaffte den Rechenbergern nicht nur Vorteile in Form von Gewinnen, die aus den sich in ihrer Nähe be-findenden Dörfern gezogen wurden, sondern auch als Beteiligung an den Einkommen der Städte, deren Handwerk entwickelt und Geschäftsbeziehungen gefestigt waren und die oft-mals einen über die Region hinausgehenden Charakter hatten. (Aus Zusammenfassung)


Joachim Zdrenka - Die Gefallenen des Flatower Landes im 1. Weltkrieg 1914-1918

Die Gefallenen des Flatower
Landes im 1. Weltkrieg 1914-1918

Joachim Zdrenka

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Oprawa miękka, s. 343

aus Einleitung: Die Einwohner des Flatower Landes, die als deutsche Soldaten im Ersten Weltkrieg gefallen sind, waren nie zuvor Gegenstand der historischen Forschung. Gründe dafür gab es mehrere. Erstens: Der Kreis Flatow als Grenzkreis gehörte seit der Ersten Teilung Polens (1772) bis Januar 1945 zum preußischen Staat und zum Deutschen Reich, wobei der östliche Teil des Kreises Flatow mit den Städten Kamin, Zempelburg und Vandsburg nach den Festlegungen des Versailler Vertrages integraler Bestandteil des neu gegründeten polnischen Staates wurde (1920).(...)
Zweitens: Trotz der Wahrung des Andenkens an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges nahm sich niemand dieses Themas an, da die Meinung herrschte, dass mit der Aufstellung eines Denkmals der Pflicht der lebenden Generation Genüge getan wurde. Hinzu kam, dass die Standesamtsregister nicht eingesehen werden konnten (Sterberegister waren erst nach 100 Jahren zugänglich ) und dass glaubwürdige Angaben aus Militärquellen nur schwerlich zu bekommen waren.Drittens: Mit der Vernichtung der Denkmäler nach 1945 wurde damals das Interesse der polnischen Wissenschaft an dieser Thematik als politisch feindlich angesehen, aus diesem Grunde nicht unterstützt und sogar bekämpft.(...) Ziel der Arbeit ist nicht die Glorifizierung von Krieg und gefallenen Soldaten, sondern die rein empirische Wahrheitsfindung, um die Menschenverluste unter den Einwohnern des Landkreises Flatow möglichst präzise zu ermitteln.


Joachim Zdrenka - Die Gefallenen des Flatower Landes im 2. Weltkrieg 1939-1945

Die Gefallenen des Flatower
Landes im 2. Weltkrieg 1939-1945

Joachim Zdrenka

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Oprawa miękka, s. 350

Die Einwohner des Flatower Landes, die als deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg – ähnlich wie im Ersten Weltkrieg – gefallen sind, waren nie zuvor Gegenstand der historischen Forschung. Das Thema ist noch „frisch“, sehr sensibel und erregt immer noch große Emotionen. Die bisherige polnische Wissenschaft hat an dieser Thematik aus verschiedenen, darunter politischen Gründen, kein Interesse gezeigt. Der Wandel des politischen Systems in Polen und die Freiheit wissenschaftlicher Forschung sowie die leichtere Einsichtnahme bisher unzugänglicher Archivmaterialien machten es möglich, sich jetzt ein derartiges Thema anzunehmen. In Deutschland wurde dieses Thema im Kreise der Flüchtlinge und Übersiedler aus dem Flatower Land immer lebhaft diskutiert, dennoch ist bis jetzt keine genauere Sachbearbeitung erfolgt. Es gab und gibt mehrere Gründe dafür. Es sind die Standesamt- und Personendatenschutzgesetze, die es vorläufig fast unmöglich machen dieses Thema vollständig aufzunehmen. Hinzu kam, dass der freie Zugang zu den Standesamtsregistern (Sterberegister waren erst nach 100 Jahren zugänglich ) und zu den maßgeblich militärischen Quellen nicht gegeben ist. Eine weitere Ursache ist das langsame Aussterben der Generation, die zu diesem Thema viel zu sagen gehabt hätte.
Die gewonnenen Forschungsergebnisse schildern ferner das ständige Nationalitätenproblem im Flatower Land. Die bei den Gefallenen angegebene katholische Konfession und die polnisch klingenden Vor- und Familiennamen weisen auf den hohen Anteil der Gefallenen polnischer Abstammung hin.(...)
Einwohner des Flatower Landes hatten als Soldaten im Dienste der deutschen Nazi-Armee an allen Fronten des Zweiten Weltkrieges, auf dem Land, in der Luft und auf dem Wasser gekämpft. Während des Zweiten Weltkrieges sollen aus dem gesamten Kreis Flatow (Provinz Grenzmark-Posen-Westpreußen, später Pommern) nach 1920 von zirka 10 000 mobilisierten gegen 3 500 Soldaten (um 35 Prozent, d. h. jeder dritter Soldat) gefallen sein. Das bedeutet, dass aus dem Landkreis Flatow (1939 wohnten im Kreis 39 211 Personen) im aktiven Militärdienst gegen 8,9 Prozent der Bewohner ihr Leben gegeben haben. Daher ist die Zahl der Gefallenen, die in der vorliegenden Arbeit aufgenommen wurden, auf zirka 61 Prozent aller Gefallenen zu schätzen.


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C.Czepko - Podróż Szwedzka

Podróż szwedzka

Christian Czepko

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Oprawa twarda, s. 91

Beschreibung: Die 3697 km, die Christian Czepko von Schweidnitz nach Stockholm und wieder zurück bewältigte, um die MIttel für den Bau des Gotteshauses zu sammeln, waren schlie01lich pure Schinderei. (...) DAher liegen in den vielen kurzen Sätzen, die er schreibt, oft Bitterkeit und Trauer, vielleicht auch Aerger und Ueberdruss. (...) Wie schade, dass das Tagebuch so kurz ist. Er und Pasek [der berühmteste polnische Memorienautor des 17. JAhrhunderts] hätten gemeinsam ein einzigartiges Panorama der Epoche schaffen können.